Am Horizont der Sonne

 

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Die Götter Ägyptens

Wir alle fünf - Bent, Chenu, Tut, Neith und Anna - haben Euch viel erzählt. Über unsere Lebensweise, unser Sterben, unser Land und unsere Pharaonen. All das wird aber von unseren Göttern bestimmt, wir kleinen Menschen haben keinen Einfluß. Und wir leben nach einer Ordnung, die streng geregelt ist, denn allem voran steht:

Maat - Wahrheit - die Göttin der Weltordnung. Ihre Feder symbolisiert das empfindliche Gleichgewicht zwischen Ordnung und Chaos. Um sie herum gruppieren sich die anderen Götter: Gute und Böse, Mächtige und Schützende, Götter für die Lebenden wie für die Toten. Die Gebote mußten eingehalten werden. Und damit man nicht doch mal eins vergaß, gab es schützende Briefe, in denen zu lesen war, welche guten Taten man vollbracht hatte:

"Ich gab den Hungernden Brot, den Dürstenden Wasser, den Nackten Kleidung.
Ich achtete meinen Vater und liebte meine Mutter.
Ich habe nicht geraubt!
Ich habe niemandem Leid zugefügt!
Ich habe nicht die Getreidemaße gefälscht!
Ich habe Kindern nicht die Milch weggenommen..."

Diese Briefe konnte man bei einem Schreiber auf dem Markt kaufen, wenn man über das Nötige Kleingeld verfügte. Außer Maats Geboten verehrten wir Ägypter verschiedene Götter für jede Lebenslage. Es gab Osiris, den Gott der Toten. Seine Gattin Isis dagegen war die Göttin der Lebenden. Ihrer beider Sohn Horus verkörperte Pharao welcher Ägypten regierte. Es gab auch Götter die für die Fruchtbarkeit zuständig waren: Wie z.B. Hapi, er verkörperte die jährliche Nilüberschwemmung, auf die wir Ägypter jedes Jahr mit Sehnsucht warteten. Sie sicherte die nächste Ernte und somit den Wohlstand des Landes für ein weiteres Jahr.
Das altägyptische Wort für Gott war "netjer" und findet sich heute noch in der Liturgiesprache der Kopten wieder: "núti". Wir Ägypter glaubten, das Leben sei aus der dunklen formlosen Leere "Nun", den Wassern des Chaos, entstanden. Seit Anbeginn der Zeit stieg ein Erdhügel aus "Nun" hervor - ein Ereignis, daß sich jedes Jahr mit der absinkenden Nilflut wiederholte - und auf diesem Hügel erschufen die Götter das Leben. Laut den Priestern wurde das erste Leben von den acht Gottheiten der Ogdoat geschaffen, die an den Urwassern existierten:
Nun und sein weibliches Gegenstück Naunet standen für die Kräfte des Wassers; Heh und Hauhet für Unedlichkeit; Kek und Kauket für Dunkelheit; Amun und Amaunet für die verborgene Kraft des Lebens. Ihre gemeinsame Energie brachte den Funken des Lebens und den Urhügel hervor, aus dem die Sonne emporstieg.

Für uns Ägypter bestand jeder Aspekt des Lebens aus zwei Elementen die zugleich männlich und weiblich, aktiv und passiv, aggressiv und gütig waren. Während in den meisten Kulturen Weiblichkeit mit Sanftmut gleichgesetzt wurde, waren in Ägypten einige der furchtbarsten Gottheiten weiblich. Aber sie verfügten auch über eine gütige Seite, denn sie beschützen wenn sie ausreichend besänftig wurden. Allen voran möchte ich Neith und Sachmet erwähnen.


Das Kätzchen repräsentiert Bastet: Katzen wurden in "Kemet" immer schon verehrt. Wir Ägypter zähmten die wilde Falbkatze um die Gedreidespeicher von Mäusen zu befreien. Aber wir verehrten die Katzen nicht nur wegen ihrer Fähigkeit, zu jagen, denn bald erlag unser Volk dem Charme der Katzen und so begann der Triumphzug des "Schmusetigers" rund um die Welt. Bastet ist die Göttin der Lust und der Liebe. Ihre mächtige Schwester, die löwengestaltige Sachmet dagegen brachte den Menschen Krankheiten und war die Göttin des Krieges und des Blutes. Ich, Bent weiß, was es heißt, der wütenden Sachmet zu begegnen. Mein Schwur, mich auf ewig Sachmet untertan zu machen, brachte mich an den Rand des Todes. Katharinas Bücher erzählen von den mächtigen Göttern Ägyptens und sie läßt uns, ihre Protagonisten den leibhaftigen Göttern begegnen.


Anubis, der Wächter der Toten: Er half den Verstorbenen, ewiges Leben zu erlangen und war der Gott der Mumifizierung. Und ich, Tutenchamun, bin ihm beinahe wirklich begegnet. Damals, als ich in der Stätte der Wahrheit gearbeitet habe. Aber eigentlich bin ja eher der Sohn von:

Horus, der Falke, Sohn des Osiris und der Isis, Rächer am Mord seines Vaters und sein Nachfolger auf dem Thron, war der Gott, welcher Pharao beschützte. Pharao war sinnbildlich gesehen der Sohn von Horus.


Horus


Die Legende besagt, daß Osiris sich mit seinem Bruder Seth über die Thronfolge stritt. So erzähle ich, Chenu, es euch auch auf der Seite des Gottes. Seth erschlug Osiris im Kampf, zerstückelte seinen Leichnam in vierzehn Teile und verstreute sie in ganz Ägypten. Isis beklagte den Tod ihres Gatten und machte sich auf die Reise, um Osiris' Leichnam zu finden. Sie fand ihn nach langem Suchen und weinend setzte sie den geschundenen Leib wieder zusammen. Durch ihre große Liebe erweckte sie Osiris für kurze Zeit wieder zum Leben und sie zeugten ihren Sohn Horus. Osiris wurde nun der Gott der Unterwelt und setzte seinen Sohn als Herrscher über die Lebenden ein. Horus rächte seinen Vater. In einem grausamen Zweikampf besiegte er Seth, welcher von nun an der Gott der Gewalt wurde. Horus aber verlor bei dem Kampf ein Auge. Dieses verlorene Auge, Udjat-Auge genannt, soll von nun an aus dem Weg der Dunkelheit herausführen; zudem symbolisiert es die Macht und die Weisheit des Lebens.

Udjatauge

Amun
Anfänglich gehörte Amun, "Der Verborgene" zu den Urgöttern der chaotischen Vorwelt, eine Umformung bringt ihn schließlich an die Spitze des ägyptischen Pantheons. Er verkörperte mit seinem weiblichen Widerpart Amaunet die elementare, verborgen bleibende Lebenskraft des Universums, die sich selbst erschafft. Erstmals wird Amun in den Pyramidentexten der 5. Dynastie erwähnt. In der Region um Theben wurde er bereits in der 11. Dynastie verehrt und seine Macht wuchs mit den Pharaonen des Mittleren Reiches. Er wurde bald als "König der Götter" bezeichnet. Als Hauptgott von Theben steht er in der Triade mit der Göttin Mut, die mit Sachmet vergleichbar ist, und dem Götterkind Chons. Amun ist "der Vater der Götter" und "der Gott, der sich zu Millionen gemacht" hat. Er erscheint in der Darstellung als thronender Gott mit menschlichem Angesicht und der hohen Federkrone, die auf seine überall wirksame, doch unsichtbare Kraf,t und seine überirdische Funktion hinweist.

Ptah
In der alten Reichshauptstadt Memphis war sein Kultort. Sein Name bezeichnet ihn als "Den Bildner", und "Den Öffner" und weist Ptah somit seine Rolle als Ur- und Schöpfergott zu. Seine gängigen Beinamen bezeichnen ihn als "Gottheit mit dem zugänglichen Angesicht", der die Welt durch sein Wort erschuf. Der in Memphis überlieferte Mythos von der Entstehung der Welt beruhte auf dem schöpferischen Wort des Ptah. Er erdachte die Welt und erweckte alle Dinge zum Leben, indem er sie benannte. Er wird menschengestaltig und mit blauer Kappe versehen dargestellt. In beiden Händen hält er das "was"Zepter, womit seine Kompetenz als "Herr der Weltordnung" zur Geltung kommt. Ptah ist dem Königtum zugetan und verkörpert die Grundidee der Inkarnation des Göttlichen. Laut einer Theorie wurde der Name eines Schreines des Ptah in Memphis "hwt-ka-ptah"zum griechischen Wort Aigyptos, woraus sich der Name Ägypten entwickelte.

Horus
Eine der wichtigsten Gottheiten Ägyptens ist Horus, dessen Bezeichnung "den Fernen" anzeigt, das heißt den Boten und Vermittler des göttlichen Mysteriums. Auf der Ebene des Irdischen entspricht seine Position und Funktion derjenigen des Königs, der seit der 3. Dynastie als "Sohn des Re"gilt. Diese Titulatur wurde bis in griechisch-römische Zeit beibehalten. Der falkenköpfige Horus verleiblicht sich im König. Er tritt im Mythos als Rächer seines Vaters in Widerstreit mit Seth. Horus überwindet den Gegner und wird so zum Protagonisten für den Sieg über den Tod und die Mächte des Chaos. Er ist mit dem Allerhöchsten so verbunden, daß er auf der Ebene der Götterwelt als "Sohn des Sonnengottes" beschrieben wird. Horus rächte seinen Vater. In einem grausamen Zweikampf besiegte er Seth, welcher von nun an der Gott der Gewalt wurde. Horus aber verlor bei dem Kampf ein Auge. Dieses verlorene Auge, Udjat -Auge genannt (wedjat =gesund, ganz), soll von nun an aus dem Weg der Dunkelheit herausführen; zudem symbolisiert es die Macht und die Weisheit des Lebens.

Osiris
Er ist eine Gottheit der Vegetation und der Ernte aus dem Deltagebiet. In Abydos ist er zum "Ersten der Westlichen" geworden, d.h. zum Repräsentanten des Weiterlebens und der Auferstehung. Re teilt mit ihm die Aufsicht über den kosmischen Lebnsvollzug, er überläßt ihm die Nacht und die Welt der Toten. Osiris ist die Funktion des Richters zu eigen, der die Wege zum Sonnnegott erschließen hilft, nachdem das Totengericht ein günstiges Urteil gefällt hat.

Re
Die Sonne spielte für die alten Ägypter eine entscheidende Rolle. Sie ist Schöpfer und Zerstörer, als universelle Energiequelle brachte das Sonnenlicht Ordnung in das Chaos der Dunkelheit und als der erste Morgen über dem Urhügel anbrach, begann das Leben. Zentrum des Sonnnekultes war "Iunu", das von den Griechen Heliopolis "Stadt der Sonne" genannt wurde. Dort wurde nach dem Mythos Ennead gelehrt, daß die schöpferische Kraft der Sonne in Gestalt des Gottes "Atum" alle Dinge erschaffen hat. Re oder Ra wird als Falke, Widder oder als Mensch mit Widder- oder Falkenkopf dargestellt. Seine Gestalt veränderte sich mit dem Stand der Sonne am Himmel. Am Morgen war die Sonne "Chepre", Der Entstehende, der vom Skarabäus verkörpert wurde. Die aufgehende Sonne wurde mit "Re-Harachte", Horus des Horizont gleichgesetzt, "Atum" oder "Re-Atum" stand für die Sonne am Ende des Tages.

Neith
"Die Gebieterin des Bogens, Beherrscherin der Pfeile". Sie segnete die Waffen des Jägers, war die Göttin der Webkunst und sie war auch als Totengöttin für die Mumienbinden zuständig. Die Göttin, deren Name vielleicht mit der Urflut-Idee zu verknüpfen ist, trägt Pfeil und Schild, sie wurde als Kriegsgöttin verehrt und in der Spätzeit als Urgöttin angesehen. Sie birgt männliche und weibliche Qualitäten - man nennt sie: Vater der Väter und Mutter der Mütter. In ihrer Position als Herrin der unterägyptischen Stadt Sais, zur Zeit der 26. Dynastie, wuchs ihre Gestalt auch in die griechische Göttervorstellung mit hinein, so daß sie mit der Göttin Athene gleichgesetzt wurde. Ihr Urteil war so scharfsinnig, daß die anderen Götter sie immer erst um Rat fragten. Späte Texte geben an, daß sie Apep (Apophis), die Schlange der Unterwelt und Widersacherin des Re ausgespien hätte. Doch in anderen Quellen ist sie Mutter und Beschützerin des Sonnengottes.

Sachmet Dame des roten Tuches, Tochter des Re, Herrin der Angst
Der König wurde von der Löwengöttin Sachmet "Die Starke", der Tochter des Re bewacht. Sie lenkte die Kräfte der Aggression und der Zerstörung. Als Auge des Re war sie die Rächerin, die Res Feinde mit ihrem brennenden Atem vernichtete. Ihr Titel "Dame des roten Tuches"macht deutlich, daß sie mit dem Blut der Schlacht assoziiert wurde. Sie wurde inschriftlich auch als "Herrin der Angst" charakterisiert. Sachmet konnte Seuchen und Krankheiten bewirken und ihre Priester waren medizinisch ausgebildet, um die Folgen ihres Wirkens mildern zu können.
Die sanfte Katzengöttin Bastet dagegen ist eine weitere Erscheinungsform der Sachmet: Sie ist die Göttin der Lust und der Liebe und war in der Deltastadt Bubastis beheimatet. Bastet ist wie ihr unberechenbares Symboltier die Katze, eine eigenwillige Göttin. Mit der aus der Ferne kommenden Hathor verwandt und zugleich den Frauen mit ihren Bitten um Fruchtbarkeit und glückliche Geburt nahe.

Hathor. Haus des Horus
Die Muttergottheit Hathor, deren Name "Haus des Horus" signalisiert, daß sie die Inkarnation des höchsten Gottes ermöglicht und trägt. Als umfassende Herrin umfängt sie alle Lebensbereiche, von der Freude des nahen Alltages bis zur Exotik der attraktiven unerreichbaren Ferne und der Totenwelt.
Sie ist Garantin schöpferischer Liebe und sich erneuernder Vitalität. Die Göttin wird mit menschlichem Gesicht dargestellt, bekrönt mit einem Kuhgehörn und der Sonnenscheibe. Oder man findet sie als Kuhgestalt, den König mit Lebenskraft versorgend. Den alten Ägyptern war das Rind heilig und daher wurde es auch in Gestalt der Göttin Hathor verehrt. Man nannte sie deswegen "Die schönste aller Kühe". Heute allerdings ist dieses Kompliment überholt und für unsere Ohren wenig schmeichelhaft.
Hathor ist auch Nothelferin in allen Lebenslagen, die Schutzgöttin von Theben-West und die Göttin des Himmels. Sie ist einesteils die Göttin der Liebe und der Schönheit, wird auch als "Herrin der Trunkenheit" bezeichnet, die über Musik, Tanzen und die Feste wachte. Andereseits empfängt sie als "Dame des Westens" die Seelen der Toten im Jenseits.

Isis
Wie Hathor ist auch Isis als Gottesmutter zu verstehen. Seit dem Neuen Reich, vor allem aber im 1. Jahrtausend v.Chr., übernimmt sie zunehmend die Positionen und Funktionen der Hathor, aber auch vieler andere Muttergottheiten, so daß sie schließlich weit über die Grenzen Ägyptens hinaus zur "Göttin aller Göttinnen" wird. Begattung macht sie zur Empfangenden schlechthin, zur "Jungfrau" und "Gottesgemahlin", zur Herrin des Zaubers und des Himmels. Ihre Fürsorge für das Horuskind läßt sie als exemplarische Schutzgottheit erscheinen. Als Attribut und unverwechselbares Zeichen erscheint der Thron auf ihrem Kopf. Dabei steht dieses Zeichen wohl nicht für den dargestellten Gegenstand, sondern gibt als Hieroglyphe den Lautwert des Namens der Göttin wieder. Es ist kein Wunder, daß gerade Isis als klassische Gottesmutter über Ägypten hinaus im Mittelmeerraum und in Europa bekannt wurde, da ihre Konstellation mit Horus als "nährende Isis" jüngeren, religiösen Bildern als Vorbild dienen konnte.
Isis ist die größte aller Göttinnen und gilt als mächtigste Gestalt im ägyptischen Pantheon. Zur Zeit der römischen Herrscher hatte sie Tempel in drei Kontinenten und wurde auf der ganzen, damalig bekannten Welt verehrt.

Sie ist die größte Zauberin, war "stärker als 1000 Soldaten" und "klüger als eine Million Götter". Sie war die "Herrin der Götter, die Res Namen kennt." Mit Hilfe einer List soll sie den Sonnengott dazu gebracht haben, ihr seinen geheimen Namen zu offenbaren - ein Wissen, daß uneingeschränkte Macht mit sich brachte.
Siehe dazu auch den Kolumnenbeitrag: Die List der Isis

Isis hatte außer ihren Brüdern Osiris und Seth zudem noch drei Schwestern: Selket, Nephtys und Neith
Die wohl bekanntesten Darstellung der 4 Schwestern finden sich am "Kanopenschrein" des Tut-Anch-Amun wieder. Die 4 gleichen Statuen, die sich nur durch ihren Kopfputz unterscheiden hatten beschützende Funktion.

Selket
Der Skorpion auf ihrem Haupt versinnbildlicht ihre Zauberkraft gegen den giftigen Stich. Gleichzeitig fungiert sie als mütterliche Beschützerin des Königs

Nephtys
Das Symbol für Haus und Korb verdeutlicht ihren Namen: "Herrin des Hauses" Mit ihrer Schwester Isis ist sie in schützender und mütterlicher Funktion auf vielen Sarkophagen zu finden. Sie ist Wächterin über die einbalsamierten Eingeweide der Toten.

Toeris
Das Nilpferd (seltener das Krokodil) symbolisiert die Fruchtbarkeitsgöttin Toeris "Die Große". Sie beschützte als göttliche Hebamme die Frauen während der Schwangerschaft und bei der Geburt und war zuständig für den Fortbestand der Familien. Trotz ihres furchterregenden Aussehens - das böse Geister abwehren sollte - wurde sie als wohlwollend und gütig betrachtet. Kleine Statuetten der Göttin Toeris nahmen die Frauen während der Geburt an ihr Bett; sie sollten die Schmerzen lindern und die Geburt beschleunigen.

Meretseger
"Die, die das Schweigen liebt" ist die Göttin - deren Wohnsitz um das Tal der Könige liegt - die das Leben und den Tod überschaut. Sie erscheint in der Regel mit einem kobragestaltigen Gesicht, daß auf ihre ideelle Verwandtschaft mit Maat hinweist. Sie ist außerdem eng mit Hathor verbunden und in der Patronin der Schwangeren, Toeris, hat sie eine wirksame Begleiterin. Die todbringende Kobra wird in Gestalt der Göttin zur Hüterin des entstehenden Lebens - im Diesseits wie im Jenseits.

 

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