Am Horizont der Sonne

 

 

 

Eine Traumreise in das Land der Pharaonen

Luxor

 

Es war eine 14 tägige Pauschalreise - aber was für eine! Wir wurden von unserem liebenswerten Reiseführer Emad am 1. Tag auf dem Schiff begrüßt und er begleitete uns 10 Tage lang durch seine außergewöhnliche Heimat. Nachdem wir am 1. Tag die obligatorische Kutschenfahrt durch Luxor und am 2. Tag das Tal der Könige besucht hatten, ging es gleich weiter nach Esna zum Chnum-Tempel.

Das erste, was ich sah, als ich an Deck kam: die Westbank von Theben, traumhaft im Abenddunst. Noch geheimnisvoller wirkte die unwirtliche Landschaft früh morgens, wenn die Fesselballone aufstiegen

 

Und das sah ich, als ich mich umdrehte. Für mich "wunderbare Dinge"

 

Das Winter Palace - ein Palast aus 1001 Nacht

 

Der Garten des Winter Palace war eine Oase der Ruhe

 

Und nochmal die Front. Bei dem wunderbaren Ausblick auf die Corniche, die Westbank und die vielen Kreuzfahrtschiffe schmeckte der ohnehin exzellente Mocca nochmal so gut.

 

Der südliche der beiden "Memmnonkolosse"

 

Das Tal der Könige. Ach, war das beeindruckend!!! In 3 Gräber sind wir mit der Eintrittskarte reingekommen, für den Tuti mußten wir extra bezahlen.

"Meretseger", die, die das Schweigen liebt!

Wahrscheinlich fühlt sie sich manchmal genauso unwohl wie ich, als ich sah, wie sich Touris in Gräbern verhalten. Da ist manche Oktoberfeststimmung nichts dagegen. In den Gräbern waren viele von der Art: "Ahja, uralt das Zeugs, super, wo gibts n hier n Bier?"Und fotografierten, was das Zeug hielt, obwohl es verboten war. Schade, daß manche Menschen nicht immer wissen, wo sie sich aufhalten

 

Doch hier, am Ziel meiner Träume, herrschte gespannte Ruhe. Fotografieren durfte man da drin nicht, nette Menschen nahmen die Kamera entgegen und verstauten sie in einem Regal. Niemand sprach laut, manche weinten.

König Tut liegt links vom Eingang in einem Glassarg- nur Kopf und Füße sind zu sehen, zugedeckt mit einem Leinentuch. Der Eintritt kostet extra.Du liebe Güte, die haben den Kleinen tatsächlich aus seinem Kästchen genommen und da liegt er nun wie Schneewittchen unter Glas.

 

Und dann zum Hatschepsut-Tempel.....

Meine Güte, da war ich am 2. Tag schon von Kultur erschlagen und es ging auf die Mittagszeit zu. Zurück zum Schiff dann mit dem Motorbootchen. Das Mittagessen wartete. Wurden immer bei Ausflügen vom Personal mit nem heißen, parfümierten Handtuch und einem Getränk empfangen. Mensch, 3x Büffet am Tag mit den leckersten Leckerlies, am tollsten war das Dessert.... ich wußte gar nicht, daß Zucker so guuuut schmecken kann :-) Noch zudem hatten wir den liebsten, besten, hübschesten, gebildesten, best gekleidesten, nettesten, freundlichsten Reiseführer der Welt! Wir waren eine Gruppe von 22 Leuten (also 11 Pärchen) und Emad suchte für uns immer den schattigsten Platz, den freiesten Platz, den schnellsten Weg und den besten Kiosk, Klo, Andenkenverkäufer, Kapitän oder Kutschfahrer!!!!